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in Tagen: 542


Wer bin ich?
Leuchtend rote Flügel,
kleiner sanfter Hügel,
sieben Punkte drauf!
Wer löst das Rätsel auf?
Glänzend schwarz das Köpfchen,
Augen, wie zwei Knöpfchen,
dunkel niedlich und klein!
Wer mag das wohl sein?
Sechs kleine Krabbelbeine
bin nicht gern alleine
doch jedes Menschen Freund!
Na, wer ist gemeint?
Oh du süßer Käfer,
fleißig bist kein Schläfer!
Bist so weit gereist,
nun sag mir wie du heißt....
© Celine Rosenkind
22.05.2011, 17.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:
Das beleidigte Pausenbrot
Das beleidigte Pausenbrot
Paul war begeistert von seinem bunten Schulranzen.
Wie sehr hatte er sich genau diesen, zu seiner Einschulung gewünscht.
Immer wieder packte er ihn aus und ein.
Die herrlich gefüllte Federmappe mit all den bunten Stiften,hatte es ihm
besonders angetan. Wäre da nicht diese gelbe kleine Dose gewesen……
Darin solle er nun jeden Tag sein Frühstück mitnehmen, so hatte Mutter
es ihm erklärt.
Eine Brotdose also war das hässliche kleine Ding.
Hatte denn Mutter ganz vergessen, dass direkt neben der Schule dieser kleine
bunte Kiosk stand? Hier konnte man sich die herrlichsten Naschereien kaufen.
Wozu da noch Pausenbrot mitnehmen, murmelte er vor sich hin.
Lustlos sah er zu, wie Mutter ihm seine Lieblingswurst auf das Schulbrot strich.
Sie packte noch eine halbe frische Paprikaschote ein, und nickte zufrieden mit dem Kopf.
Wenn die wüsste, dachte Paul, setze sich seinen Ranzen auf den Rücken und machte sich
auf den Schulweg.
Als er sich dem kleinen Kiosk näherte, sah er eine Schlange Gleichgesinnter geduldig warten.
Wie gut, dass er sein Sparschwein erleichtert hatte, dachte er und stellte sich hinten an.
Was da alles über die Theke ging. Esspapier, Kaugummi, Cola und Kindermilchschnitten.
Soweit er es überschauen konnte, Leckereien ohne Ende.
Endlich war er an der Reihe und es fiel ihm schwer sich zu entscheiden.
Krampfhaft hielt er seine 2 Euro in der Hand, als die alte Dame ihn lächelnd fragte,
ob er denn kein Pausenbrot mitbekommen habe. „Oh, nein“, stotterte Paul und wurde puterrot,
denn das Lügen war er eigentlich nicht gewohnt.
All die herrlichen Dinge, die er für sein Geld bekam, ließen ihn schnell sein schlechtes Gewissen vergessen.
Als die Schulglocke zur Pause rief, lernte er recht schnell, wie man sein Schulbrot entsorgte!
Oh je, wie sah der Schulhof nach der großen Pause aus.
Da lagen sie im Sand, achtlos weggeworfen, die angebissenen Butterbrote.
Als der Mond durch die Wolken lugte, hörte er ein jämmerliches Weinen. Mitten auf dem
Schulhof lag, eines jener angeknabberten Pausenbrote, das ein Kind achtlos weggeworfen hatte. Der Hausmeister musste es wohl beim Reinigen des Hofes vergessen haben.
„So eine große Gemeinheit“, schimpfte es, „ bin ich etwa nicht gut genug?“
Dann stand es entschlossen auf und lief davon. Es rannte durch die Straßen der kleinen Stadt,
bis es zu einem Bäckerladen kam.
Dort schlüpfte es durch ein offenes Fenster in die Backstube, wo die geformten Brötchen und Brote darauf warteten, in den Backofen geschoben zu werden.
„Wozu wollt ihr euch backen lassen?“ Soll es euch auch so ergehen wie mir und meinen Freunden? Achtlos werfen die Kinder uns auf dem Schulhof in den Staub!“
Als die Brote das hörten, liefen sie allesamt aus dem Bäckerladen.
Am nächsten Morgen gab es in der ganzen Stadt kein Brot, und auch am nächsten und übernächsten Tag nicht. Die unfertigen Brötchen und Brote liefen den Bäckern immer wieder
vom Backblech davon – und keiner wusste, wohin.
Nun wurden die Menschen sehr nachdenklich, sie vermissten das Brot so sehr und dachten darüber nach, wie sorglos sie bisher damit umgegangen waren.
Die morgendliche Warteschlange vor dem kleinen Kiosk war mittlerweile verschwunden.
„Ach“, seufzten die Kinder, „wäre das schön, jetzt ein deftiges Pausenbrot in der Brotdose zu haben!“
Nach ungefähr einer Woche hörten die Brote auf, wegzulaufen, sie ließen sich wieder backen
wie zuvor.
Von nun an wurde kein Pausenbrot mehr auf dem Schulhof gefunden.
Wenn ein Kind ein Stückchen Brot wegwerfen wollte, brauchte nur einer zu sagen:
Denk zurück an die brotlose Zeit. Soll es uns noch einmal so ergehen wie damals?“
Die Erinnerung daran hat sofort ihre Wirkung gezeigt.
Auch Kioskbesitzerin stellte ihr Verkaufsprogramm total um.
Hier gab es nur noch Brötchen und frisches Obst zu kaufen, Milch und im Sommer natürlich Eis für den Nachhauseweg.
Urheberrecht Celine Rosenkind
Paul war begeistert von seinem bunten Schulranzen.
Wie sehr hatte er sich genau diesen, zu seiner Einschulung gewünscht.
Immer wieder packte er ihn aus und ein.
Die herrlich gefüllte Federmappe mit all den bunten Stiften,hatte es ihm
besonders angetan. Wäre da nicht diese gelbe kleine Dose gewesen……
Darin solle er nun jeden Tag sein Frühstück mitnehmen, so hatte Mutter
es ihm erklärt.
Eine Brotdose also war das hässliche kleine Ding.
Hatte denn Mutter ganz vergessen, dass direkt neben der Schule dieser kleine
bunte Kiosk stand? Hier konnte man sich die herrlichsten Naschereien kaufen.
Wozu da noch Pausenbrot mitnehmen, murmelte er vor sich hin.
Lustlos sah er zu, wie Mutter ihm seine Lieblingswurst auf das Schulbrot strich.
Sie packte noch eine halbe frische Paprikaschote ein, und nickte zufrieden mit dem Kopf.
Wenn die wüsste, dachte Paul, setze sich seinen Ranzen auf den Rücken und machte sich
auf den Schulweg.
Als er sich dem kleinen Kiosk näherte, sah er eine Schlange Gleichgesinnter geduldig warten.
Wie gut, dass er sein Sparschwein erleichtert hatte, dachte er und stellte sich hinten an.
Was da alles über die Theke ging. Esspapier, Kaugummi, Cola und Kindermilchschnitten.
Soweit er es überschauen konnte, Leckereien ohne Ende.
Endlich war er an der Reihe und es fiel ihm schwer sich zu entscheiden.
Krampfhaft hielt er seine 2 Euro in der Hand, als die alte Dame ihn lächelnd fragte,
ob er denn kein Pausenbrot mitbekommen habe. „Oh, nein“, stotterte Paul und wurde puterrot,
denn das Lügen war er eigentlich nicht gewohnt.
All die herrlichen Dinge, die er für sein Geld bekam, ließen ihn schnell sein schlechtes Gewissen vergessen.
Als die Schulglocke zur Pause rief, lernte er recht schnell, wie man sein Schulbrot entsorgte!
Oh je, wie sah der Schulhof nach der großen Pause aus.
Da lagen sie im Sand, achtlos weggeworfen, die angebissenen Butterbrote.
Als der Mond durch die Wolken lugte, hörte er ein jämmerliches Weinen. Mitten auf dem
Schulhof lag, eines jener angeknabberten Pausenbrote, das ein Kind achtlos weggeworfen hatte. Der Hausmeister musste es wohl beim Reinigen des Hofes vergessen haben.
„So eine große Gemeinheit“, schimpfte es, „ bin ich etwa nicht gut genug?“
Dann stand es entschlossen auf und lief davon. Es rannte durch die Straßen der kleinen Stadt,
bis es zu einem Bäckerladen kam.
Dort schlüpfte es durch ein offenes Fenster in die Backstube, wo die geformten Brötchen und Brote darauf warteten, in den Backofen geschoben zu werden.
„Wozu wollt ihr euch backen lassen?“ Soll es euch auch so ergehen wie mir und meinen Freunden? Achtlos werfen die Kinder uns auf dem Schulhof in den Staub!“
Als die Brote das hörten, liefen sie allesamt aus dem Bäckerladen.
Am nächsten Morgen gab es in der ganzen Stadt kein Brot, und auch am nächsten und übernächsten Tag nicht. Die unfertigen Brötchen und Brote liefen den Bäckern immer wieder
vom Backblech davon – und keiner wusste, wohin.
Nun wurden die Menschen sehr nachdenklich, sie vermissten das Brot so sehr und dachten darüber nach, wie sorglos sie bisher damit umgegangen waren.
Die morgendliche Warteschlange vor dem kleinen Kiosk war mittlerweile verschwunden.
„Ach“, seufzten die Kinder, „wäre das schön, jetzt ein deftiges Pausenbrot in der Brotdose zu haben!“
Nach ungefähr einer Woche hörten die Brote auf, wegzulaufen, sie ließen sich wieder backen
wie zuvor.
Von nun an wurde kein Pausenbrot mehr auf dem Schulhof gefunden.
Wenn ein Kind ein Stückchen Brot wegwerfen wollte, brauchte nur einer zu sagen:
Denk zurück an die brotlose Zeit. Soll es uns noch einmal so ergehen wie damals?“
Die Erinnerung daran hat sofort ihre Wirkung gezeigt.
Auch Kioskbesitzerin stellte ihr Verkaufsprogramm total um.
Hier gab es nur noch Brötchen und frisches Obst zu kaufen, Milch und im Sommer natürlich Eis für den Nachhauseweg.
Urheberrecht Celine Rosenkind
22.05.2011, 17.35 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Geschichten
Ein Märchen über das Märchen

Wie das Märchen wieder auf die Erde zurückkehrte.
Ein Märchen von Celine Rosenkind
Auf der blumenübersäten Himmelswiese tanzten die Engel im fröhlichen Reigen,
während der Mond dazu auf der Harfe spielte.
Gott Vater schaute dem fröhlichen Treiben wohlgefällig zu.
Er liebte es wenn seine kleinen Bewohner alle in Eintracht und Frieden lebten.
Wenn die Freude im Himmel regierte, denn dass muss so sein, weil der Himmel
doch sonst kein Himmel wäre.
Da drang aus der Nähe ein leises Weinen an sein Ohr.
Ein Weinen im Himmel?!
Verwundert war er der liebe Gott und stand auf, um der Sache auf den Grund zu gehen.
Ein kleiner Engel kauerte traurig zwischen den Rosensträuchern.
Große tiefblaue Augen sahen ihn vorwurfsvoll an. „Ach du bist das“, rief Gott Vater, als er den Märchenengel erkannte.
„Lieber Märchenengel,“ sprach Gott Vater, „was fehlt dir und warum weinst du? – Komm doch mal her zu mir, mein Kind“ –
Da kniete der Märchenengel zu Gottes Füßen nieder und sagte: „Vater, ich habe Sehnsucht nach den Menschen! Ich möchte wieder zu ihnen gehen!“
„Du hast Sehnsucht nach den Menschen die dir so wehgetan haben? Waren es nicht die Menschen die dich nicht verstanden, die nichts mehr von dir wissen wollten, die keine Zeit mehr hatten, weil sie diese lauten Geräte haben die sich Radio und Fernseher nennen.
Diese großen Lichthäuser von denen du mir erzählt hast, die sich Kino nennen, da sind doch jetzt die Märchen der Menschen!“
„Ja, Vater, so ist es wohl. Und doch habe ich Sehnsucht nach der unvollkommenen Welt da unten und ihren Bewohnern.
Es gab immer wieder große und kleine Menschen, wenn auch, wenige, die mich liebevoll aufnahmen!“
„So gehe mein Kind, ich gebe dir meinen Segen, sagte Gott Vater." " Gehe zu den armen Kindern auf die Erde, zu den großen und den kleinen! Gehe zu den Armen, den Kranken, den Müden und den Traurigen und erfreue sie mit deinem .Geplauder, damit sie darüber die Sorgen und Mühen ihres irdischen Lebens , die ich auf ihre Schultern legen musste , für ein Stündchen vergessen!“
So ist dann das Märchen wieder zu uns auf die Erde zurückgekommen um uns zu erfreuen.
Der Himmel ist seine Heimat und die Fantasie haucht ihm Leben ein.
Dieses Märchen widme ich allen kleinen und grossen Kindern.
Ich verrate euch etwas: „Ich gehöre dazu!“
Eure Celine
22.05.2011, 13.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Märchenstunde









