
Aus derBuchwusselkiste

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Ausgewählter Beitrag
Abenteuer im Buchwusselland Teil 1)
Der geheimnisvolle Weg!
Luisa landete mit dem Buchwussel auf einem weichen Waldboden.
Die Bäume sahen ganz anders aus, als die Bäume, die sie sonst in einem Wald gesehen hatte. Nur was war anders? Ihr blieb keine Zeit es herauszufinden, denn ihr kleiner Freund drängte sie zum Aufstehen.
„Schau Luisa, wir müssen noch über den Fluss der Unwissenheit laufen. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg und wir müssen es schaffen, bevor die Dunkelheit beginnt.“
Dunkelheit, jetzt schon und mitten im Wald, dachte Luisa, um dann dem Buchwussel eilig hinterherzulaufen. Das hörte sich gar nicht gut an.
Nach einer Zeit, die ihr wie eine halbe Ewigkeit vorkam, hörte sie etwas laut rauschen und zischen. „Das ist der Fluss von dem ich Dir erzählt habe. Er trennt das Buchwusselland von den Menschen.
Schau nur die große Brücke Luisa, “ flüsterte unser Buchwussel und vor Freude hopste er auf Luisas Kopf und zupfte an ihrem Pferdeschwanz.
„He, Du da oben, was soll das denn“, kicherte Luisa, während sie mutig auf die große Brücke zuging.
Oh, war der Fluss aber dunkel und so tief und böse sah er aus. Luisa schauderte ein wenig und Angst wollte sich einschleichen.
Da erklärte ihr das Buchwusselchen, dass dieser Fluss reden könne und Luisa solle doch einmal hinhören.
Angestrengt versuchte sie, zu verstehen was der Fluss wohl sagen würde.
Ein warnendes Raunen erzählte ihr;
„Halt ein mein Kind,
bedenke genau,
am anderen Ufer
wartet das Zwerglein
Werdeschlau,
und bist du in diesem
Land einmal gewesen,
dann willst du immer nur
schreiben und lesen!“
„Na und ob ich das will,“ sagte Luisa und stapfte mutig dem anderen Ufer entgegen.
Ein helles Licht begrüßte die beiden, ach was erzähle ich denn da, es waren Tausende kleiner Glühwürmchen, die ihnen einen Willkommensgruß brachten.
Hinter ihnen standen viele kleine Gestalten, die dem Buchwussel sehr ähnlich waren. Feen, Elfen, Zwerge, Teddys und Kobolde, waren gekommen, um die Beiden auf der Lichtwiese zu begrüßen.
Die kleine, bunte Gesellschaft, redete aufgeregt durcheinander, während der Herr Bürgermeister dem Buchwussel die Hände schüttelte. „Du Tausendsassa,
hast es also wirklich geschafft, und uns nicht zu viel versprochen!“
Der Buchwussel zwinkerte Luisa zu. Gemeinsam setzten sie sich in das gut duftende Gras und warteten gespannt auf Luisas Geschichte.
So erzählte diese, wie sie den Buchwussel kennergelernt hatte, von ihrem Erwachsenenlesebuch
und wie wichtig es für sie sei,dass Lesen zu lernen.
„Und ich helfe ihr dabei“, versicherte der Buchwussel.
„Das wird eine wunderschöne Erfahrung“, versicherten die kleinen Bewohner. Wie toll es werden würde, wenn Luisa dann alle Bücher lesen könne.
So plapperten alle auf Luisa ein, und weil sie ihr etwas zeigen wollten, baten sie Luisa mitzukommen.
„Nur du kannst ihn wieder gesund machen“, versicherte man ihr und dass er im Sterben liegen würde. „Ja, seine Früchte sind schon ganz schrumpelig“, sagte ein kleiner Wichtel.
„Wovon redet ihr überhaupt“, fragte Luisa, während alle an ihr zerrten und zogen. Neugierig waren die kleinen Wesen und so aufgeregt.
Sie liefen gemeinsam den Weg, welcher quer über die Lichtwiese führte, bis sie vor einem alten knorrigen Baum standen. Er hatte keine Blätter, aber dafür hingen an seinen Ästen Buchstaben in allen Farben.
Na ja, Farben kann man eigentlich nicht sagen, denn alle Buchstaben sahen mächtig blass aus.
Der Baum ächzte und stöhnte.
„Ach ja, ich werde wohl bald sterben müssen. Meine Früchte vertrocknen und werden bald zu Boden fallen, so wie meine Blätter, die ich längst verloren habe!“
Nun erzählte und jammerte er, dass man seine Früchte, die Buchstaben nicht mehr gebrauchen könne.
„Die Menschen könnten mit den Buchstaben nichts mehr anfangen. Die haben jetzt so komische Sprachmaschinen. Da brauche man nur zuzuhören oder in diese großen Bilderkästen schauen,“ murmelte der Baum schwach.
Nun wurde es Luisa aber zu bunt.
Sie wurde wütend und erklärte dem Baum, sie wisse genau, dass man, auch wenn man Radio und Fernseher habe, trotzdem lesen können muss.
„Du erzählst genau so ein dummes Zeug, wie mein Freund Michael“, schimpfte sie und schüttelte vor Empörung den Kopf. „So einen Blödsinn auch nur zu denken!“
Erstaunt schaute der Baum sie durch seine müden Augen an.
Sogar die Buchstaben bekamen wieder ein wenig Farbe. „Stimmt denn das, was Du uns da weismachen, willst wirklich?“ Die Buchstaben fingen an sich zu bewegen und plötzlich war eine wunderschöne, leise Melodie zu hören.
Während Luisa sich den Baum ganz genau betrachtete stellte sie fest, dass die Buchstaben schon ganz verstaubt waren.
Beherzt zog sie ihr Namenstaschentuch aus der Hosentasche und begann die Buchstaben vorsichtig und liebevoll zu putzen.
„Oh“, bemerkte das große A, „auf Deinem Taschentuch sind ja Geschwister von uns!“
„Na klar, da hat meine Mama mir meinen Namen eingestickt“, erklärte Luisa ganz stolz und meinte dann: „Nun siehst Du selbst, wie wichtig Ihr alle seid!“
Oh ja, die Buchstaben begannen zu verstehen, und wieder Hoffnung zu schöpfen. Luisa wusste, dass sich hinter jedem Buchstaben wundervolle Geschichten, Märchen, Reime und vieles mehr versteckten. Auch, dass man Buchstaben braucht, um sinnvolle Worte zu basteln, denn sonst würde es keine Bücher geben. Wer keine Buchstaben kennt, kann auch keine Briefe schreiben – ohne Buchstaben wäre das Leben langweilig. Das Radio und auch der Fernseher würden stumm bleiben.
Nun war auch der alte Baum wieder glücklich und seine Äste
bekamen vor Freude kleine grüne Knospen.
„Oh Luisa, brummte er, zum Dank dafür, dass Du in unser Buchwusselland wieder Hoffnung und Freude gebracht hast, erlaube ich Dir, einige Buchstaben zu pflücken und sie mit nach Hause zu nehmen.
Diese Buchstaben sind etwas ganz Besonderes, hüte sie gut!“
Luisa bedankte sich artig. Was meint ihr wohl, wie erstaunt sie war, als einige Buchstaben ganz alleine in ihr Körbchen hinab fielen?
„Wir wollen mit dir in die Menschenwelt reisen, um zu
schauen was man dort so alles macht. Bitte nimm uns mit“, bettelten die Buchstaben.
Luisa hatte nichts dagegen, denn Buchstaben konnte sie immer gut gebrauchen, und Timo würde sich bestimmt auch freuen.
So sagte sie dem Baum mit den Buchstaben „Lebewohl,“ um zu schauen, was es noch zu entdecken gab.
Sie lief mit ihrem neuen Freund
an einem kleinen Bach entlang an dessen Ufer schon ein neues Abenteuer wartete.
Aber das ist wieder eine neue Geschichte....
Urheberrecht Celine Rosenkind

Luisa landete mit dem Buchwussel auf einem weichen Waldboden.
Die Bäume sahen ganz anders aus, als die Bäume, die sie sonst in einem Wald gesehen hatte. Nur was war anders? Ihr blieb keine Zeit es herauszufinden, denn ihr kleiner Freund drängte sie zum Aufstehen.
„Schau Luisa, wir müssen noch über den Fluss der Unwissenheit laufen. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg und wir müssen es schaffen, bevor die Dunkelheit beginnt.“
Dunkelheit, jetzt schon und mitten im Wald, dachte Luisa, um dann dem Buchwussel eilig hinterherzulaufen. Das hörte sich gar nicht gut an.
Nach einer Zeit, die ihr wie eine halbe Ewigkeit vorkam, hörte sie etwas laut rauschen und zischen. „Das ist der Fluss von dem ich Dir erzählt habe. Er trennt das Buchwusselland von den Menschen.
Schau nur die große Brücke Luisa, “ flüsterte unser Buchwussel und vor Freude hopste er auf Luisas Kopf und zupfte an ihrem Pferdeschwanz.
„He, Du da oben, was soll das denn“, kicherte Luisa, während sie mutig auf die große Brücke zuging.
Oh, war der Fluss aber dunkel und so tief und böse sah er aus. Luisa schauderte ein wenig und Angst wollte sich einschleichen.
Da erklärte ihr das Buchwusselchen, dass dieser Fluss reden könne und Luisa solle doch einmal hinhören.
Angestrengt versuchte sie, zu verstehen was der Fluss wohl sagen würde.
Ein warnendes Raunen erzählte ihr;
„Halt ein mein Kind,
bedenke genau,
am anderen Ufer
wartet das Zwerglein
Werdeschlau,
und bist du in diesem
Land einmal gewesen,
dann willst du immer nur
schreiben und lesen!“
„Na und ob ich das will,“ sagte Luisa und stapfte mutig dem anderen Ufer entgegen.
Ein helles Licht begrüßte die beiden, ach was erzähle ich denn da, es waren Tausende kleiner Glühwürmchen, die ihnen einen Willkommensgruß brachten.
Hinter ihnen standen viele kleine Gestalten, die dem Buchwussel sehr ähnlich waren. Feen, Elfen, Zwerge, Teddys und Kobolde, waren gekommen, um die Beiden auf der Lichtwiese zu begrüßen.
Die kleine, bunte Gesellschaft, redete aufgeregt durcheinander, während der Herr Bürgermeister dem Buchwussel die Hände schüttelte. „Du Tausendsassa,
hast es also wirklich geschafft, und uns nicht zu viel versprochen!“
Der Buchwussel zwinkerte Luisa zu. Gemeinsam setzten sie sich in das gut duftende Gras und warteten gespannt auf Luisas Geschichte.
So erzählte diese, wie sie den Buchwussel kennergelernt hatte, von ihrem Erwachsenenlesebuch
und wie wichtig es für sie sei,dass Lesen zu lernen.
„Und ich helfe ihr dabei“, versicherte der Buchwussel.
„Das wird eine wunderschöne Erfahrung“, versicherten die kleinen Bewohner. Wie toll es werden würde, wenn Luisa dann alle Bücher lesen könne.
So plapperten alle auf Luisa ein, und weil sie ihr etwas zeigen wollten, baten sie Luisa mitzukommen.
„Nur du kannst ihn wieder gesund machen“, versicherte man ihr und dass er im Sterben liegen würde. „Ja, seine Früchte sind schon ganz schrumpelig“, sagte ein kleiner Wichtel.
„Wovon redet ihr überhaupt“, fragte Luisa, während alle an ihr zerrten und zogen. Neugierig waren die kleinen Wesen und so aufgeregt.
Sie liefen gemeinsam den Weg, welcher quer über die Lichtwiese führte, bis sie vor einem alten knorrigen Baum standen. Er hatte keine Blätter, aber dafür hingen an seinen Ästen Buchstaben in allen Farben.
Na ja, Farben kann man eigentlich nicht sagen, denn alle Buchstaben sahen mächtig blass aus.
Der Baum ächzte und stöhnte.
„Ach ja, ich werde wohl bald sterben müssen. Meine Früchte vertrocknen und werden bald zu Boden fallen, so wie meine Blätter, die ich längst verloren habe!“
Nun erzählte und jammerte er, dass man seine Früchte, die Buchstaben nicht mehr gebrauchen könne.
„Die Menschen könnten mit den Buchstaben nichts mehr anfangen. Die haben jetzt so komische Sprachmaschinen. Da brauche man nur zuzuhören oder in diese großen Bilderkästen schauen,“ murmelte der Baum schwach.
Nun wurde es Luisa aber zu bunt.
Sie wurde wütend und erklärte dem Baum, sie wisse genau, dass man, auch wenn man Radio und Fernseher habe, trotzdem lesen können muss.
„Du erzählst genau so ein dummes Zeug, wie mein Freund Michael“, schimpfte sie und schüttelte vor Empörung den Kopf. „So einen Blödsinn auch nur zu denken!“
Erstaunt schaute der Baum sie durch seine müden Augen an.
Sogar die Buchstaben bekamen wieder ein wenig Farbe. „Stimmt denn das, was Du uns da weismachen, willst wirklich?“ Die Buchstaben fingen an sich zu bewegen und plötzlich war eine wunderschöne, leise Melodie zu hören.
Während Luisa sich den Baum ganz genau betrachtete stellte sie fest, dass die Buchstaben schon ganz verstaubt waren.
Beherzt zog sie ihr Namenstaschentuch aus der Hosentasche und begann die Buchstaben vorsichtig und liebevoll zu putzen.
„Oh“, bemerkte das große A, „auf Deinem Taschentuch sind ja Geschwister von uns!“
„Na klar, da hat meine Mama mir meinen Namen eingestickt“, erklärte Luisa ganz stolz und meinte dann: „Nun siehst Du selbst, wie wichtig Ihr alle seid!“
Oh ja, die Buchstaben begannen zu verstehen, und wieder Hoffnung zu schöpfen. Luisa wusste, dass sich hinter jedem Buchstaben wundervolle Geschichten, Märchen, Reime und vieles mehr versteckten. Auch, dass man Buchstaben braucht, um sinnvolle Worte zu basteln, denn sonst würde es keine Bücher geben. Wer keine Buchstaben kennt, kann auch keine Briefe schreiben – ohne Buchstaben wäre das Leben langweilig. Das Radio und auch der Fernseher würden stumm bleiben.
Nun war auch der alte Baum wieder glücklich und seine Äste
bekamen vor Freude kleine grüne Knospen.
„Oh Luisa, brummte er, zum Dank dafür, dass Du in unser Buchwusselland wieder Hoffnung und Freude gebracht hast, erlaube ich Dir, einige Buchstaben zu pflücken und sie mit nach Hause zu nehmen.
Diese Buchstaben sind etwas ganz Besonderes, hüte sie gut!“
Luisa bedankte sich artig. Was meint ihr wohl, wie erstaunt sie war, als einige Buchstaben ganz alleine in ihr Körbchen hinab fielen?
„Wir wollen mit dir in die Menschenwelt reisen, um zu
schauen was man dort so alles macht. Bitte nimm uns mit“, bettelten die Buchstaben.
Luisa hatte nichts dagegen, denn Buchstaben konnte sie immer gut gebrauchen, und Timo würde sich bestimmt auch freuen.
So sagte sie dem Baum mit den Buchstaben „Lebewohl,“ um zu schauen, was es noch zu entdecken gab.
Sie lief mit ihrem neuen Freund
an einem kleinen Bach entlang an dessen Ufer schon ein neues Abenteuer wartete.
Aber das ist wieder eine neue Geschichte....
Urheberrecht Celine Rosenkind

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Kommentare zu diesem Beitrag











Ach, wie schön es hier ist, liebe Celine. So richtig kinderfreundlich und froh
Ja, Bea und die BWL`s sind echt klasse. Kann mich deiner Meinung nur anschließen.
Alles Liebe für dich und viel Freude
wünscht die Waldameise
vom 08.08.2010, 22.24
Liebe Waldameise,
das finde ich aber nett~~~ich habe mich riesig über Deinen Besuch hier gefreut.
Ich bin ein Fan von BWL und bin froh, mit meinem Buchwussel, wieder zurück zu sein.
Ganz liebe Grüße von Celine